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Terroir

Sonne trifft auf karge Böden

Vom Ufer des oberen Zürichsees bis zum Weingut sind es nur ein paar gemütliche Schritte über eine flache Wiese. Gleich dahinter beginnt der Weinberg Höcklistein. Es ist eine steile, direkt nach Süden ausgerichtete Hanglage mit perfekter Sonnenexposition. Die Reben geniessen die Sonne von der ersten bis zu den letzten Strahlen des Tages. Kein Wunder, galten die Weine aus dieser Lage schon im Mittelalter als die besten und kräftigsten der ganzen Region.

Der grosse Aufwand für die Pflege der Hanglagen lohnt sich: Die perfekt gereiften Trauben sind die Basis für elegante, strukturierte und mineralische Weine mit grossem Lagerpotenzial.

Lageprinzip nach burgundischer Philosophie

TRADITION

Die unkomplizierte Trinkfreude bestimmt die Linie der Traditionsweine. Neben den lokalen Klassikern Räuschling und Blauburgunder hat es auch Platz für Experimente. Beim «Von Fluss und See» werden Trauben vom Zürichsee und des Schwester-Weingut Schmidheiny aus dem Rheintal optimal assembliert.

GUTSWEINE

Auf dem Höcklistein reifen Klassiker wie der Räuschling und Pinot Noir, ergänzt mit den international bekannten Sorten Chardonnay, Sauvignon Blanc und Merlot. Diese Rebsorten treffen am Zürichsee hervorragende Bedingungen an. Unverfälscht wird bei unseren Gutsweinen jede einzelne Sorte separat in die Flasche gefüllt. Gutsweine zeigen eine klare erkennbare Sortentypizität und gelangen erst in der ersten Trinkreife in den Verkauf.

Einzellagen

Einige der Steil- und speziell exponierten Lagen im Rebberg Höcklistein sind prädestiniert, um aus den geernteten Trauben spezifische Weine separat auszubauen und mit der Lagebezeichnung in die Flasche zu füllen. Der unterschiedliche Anteil an Nagelfluhkalk beeinflusst die Bodenbeschaffenheit und somit auch die Aromatik der Weine. Mit der Ertragsregulierung pro Stock werden Trauben mit intensiver Aromavielfalt geerntet um ausdrucksstarke und lagerfähige Einzellagenweine zu keltern.

Bodenart

Felsiger Untergrund aus Nagelfluh-Kalk ist mit einer fruchtbaren Erdschicht von 70 – 150 cm bedeckt. Die Wurzeln einer Rebe stossen rasch auf Widerstand und das Wachstum ist entsprechend verlangsamt. Seit 8 Jahren wird kein Dünger eingesetzt, was den Effekt des langsamen Wachstums weiter verstärkt. Diese Art von Bodenbeschaffenheit und –bewirtschaftung ist ideal für die Burgundersorten und den autochthonen Räuschling. Unterschiede in den Anteilen an Lehm und Kalk der einzelnen Parzellen beeinflussen die Wahl der gepflanzten Rebsorten.